Die Gleitschirm-Klubmeister sind erkoren

Text Josef Kopp

Jedes Jahr gegen Ende der Thermikflugsaison werden die Klubmeister der Gleitschirmclubs Obersimmental, Gstaad und Les Ailes d’Enhaut durch besondere Flugaufgaben ermittelt. Dies im Turnus der drei Klubs, wobei die welschen Nachbarn nicht immer mit dabei waren.

 

Der unberechenbarste Gegner der diesjährigen Meisterschaften am letzten Sonntag an der Lenk war das Wetter. Am gemeinsamen Treffpunkt um 9 Uhr im Restaurant Elk lachte aber allen die Sonne entgegen. Nach Bekanntgabe der Wettkampfaufgaben und des Tagesverlaufs machten sich die rund zwei Dutzend Gleitschirmflieger mit den übergrossen Rucksäcken auf den längeren Fussmarsch zur Betelberg-Gondelbahn. Auf dem Panoramamarsch zur Mülkerblatte gaben die Welschen bei der Klangstation ein kurzes Konzert. Bei diesem Intermezzo konnten jedoch noch keine Punkte eingeheimst werden.

 

Lachende Sonne zum Ersten
Beim Start auf der Mülkerblatte wehte ein idealer Startwind und zügig kamen die Piloten in die Luft. Während des Fluges musste als erste Aufgabe ein Tennisball ins Tufti-Seeli abgeworfen werden. Dann galt es, die zwei mit einer Ein-Meter-Schnur zusammengebundenen, aufgeblasenen Ballone loszulassen und diese mit den feinen Leinen des Gleitschirms wieder einzufangen. Pechvögel waren diejenigen, bei welchen ein Ballon vor dem Loslassen oder beim Einfangen platzte. Bei der nie ausbleibenden Landung galt es, im 30-Meter-Kreis entweder den 1-Meter-Zentrums-Kreis mit der höchsten Punktzahl zu treffen oder in den acht Segmenten auf denjenigen mit der höchsten Zufallspunktzahl aufzusetzen.

Fotos Felix Aegerter

Schnee- und Graupelschauer zum Zweiten
Nach dieser ersten Aufgabe wurden alle Gleitschirmpiloten mit den beiden Oehrli-Fahrzeugen aufs Laubbärgli zum Spaghetti-Mittagessen chauffiert. Kaum hatten wir die ersten Spaghetti im Bauch, flogen sie schon wieder – immer zahlreicher, die kleinen weissen Dinger namens Schneeflocken oder Graupel. Dennoch gab Wettkampfleiter Lorenz Perren die auf dieses Wetter abgestimmten zwei Bojen-Flüge bekannt: Metschstand- und Mittelstation-Stoss-Überflug. Doch zuvor galt es noch, den Fruchtsalat und den Aufstieg zum Startplatz zu bewältigen. Einige starteten sogleich, andere warteten sonnige Phasen ab und einige wollten sogar mit dem Bus hinunterfahren. Doch dieser fuhr erst später wieder, was bedeutete, zu warten oder zu fliegen. Die am Startplatz dauernd starken Wetterveränderungen zwischen Sonne, Graupel, Schnee, Ab-, Auf- und Rückenwinden veranlasste die Wettkampfverantwortlichen zu einem neuen Entscheid. Der nachmittägliche zweite Flug wurde nicht gewertet. Früher oder später landeten dann alle beidbeinig, meistens neben den Kuhfladen auf der Landewiese. Dank des hohen Luftgradients konnten schon am Morgenflug und nachmittags, mit wenig Sonne bei wolkenverhangenem Wetter, Aufwinde gefunden werden, welche nachmittags mindestens den Überflug auf den Stoss ermöglichten und es gab auch Flüge, die über eine Stunde dauerten.

Foto Josef Kopp

Die lachenden Titelträger zum Dritten
Bei der Rangverkündigung auf der Terrasse beim Restaurant Elk herrschte, trotz wieder einsetzendem Regen, eine aufgestellte Stimmung. Beim Lenker und Gstaader Klub fehlten erstmals alle Frauen. Die Ränge 1 und 2 teilten sich bei den Herren – nach den nur mit dem Morgenflug gewerteten Punkten – mit der Maximalpunktzahl Stefan Grünenwald und Christoph Trummer. Bei dieser Konstellation ist der ältere Pilot der Glücklichere. Erfreulich ist, dass noch nie ein schwerer Unfall bei diesen Anlässen eintrat. Nicht mal Bagatell-Verletzungen sind bekannt.

 

Die Höhepunkte dieser zum Teil mit allzu viel Wolken verhangenen Flugsaison geht dem Ende entgegen. Vielleicht gibts ja sogar noch einige wunderbare Herbsttage für Genussflüge mit prächtiger Fernsicht. Gut Flug und viele gute Landungen.

Rangliste 17.09.2017
Rangliste_Plauschwettkampf_Lenk_170917[1
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30. Jahre GC Gstaad Jubiläum - Samstag, 9. September 2017

 

Neujahrshöck 2017

Glaubst du auch der Freitag, 13. ist in vielerlei Hinsicht ein Glückstag?

 

Siehe selbst wie fröhlich und gemütlich es am 13. Januar, anlässlich des Neujahrs-Höcks, im frisch renovierten Kuhstall Schönried, zu und her ging.

 

Mit dabei auch wieder Chigel Maurer, welcher zum zweiten Mal in folge den Wispile XC Contest für sich entschieden hat.

 

Bild v.l.n.r. Felix Aegerter 2. Rang, Chrigel Maurer 1. Rang und André Beetschen 3. Rang

 

Wir gratulieren den 3 Siegern, danken dem Kuhstall-Team für den gemütlichen Abend und freuen uns auf einen spannenden 2017ner Flug-Jahrgang.

 

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Clubmeisterschaft - 11. September 2016

Sonne, Fliegen und Bratwurst.

 

Ein herzliches Dankeschön dem Organisatoren-Team!

 

Ein baldiges Aufwieder-Fliegen allen Teilnehmern...

Zu den Bildern von der Clubmeisterschaft geht's hier

Planänderung fürs Jura-Wochenende

Wetterbedingt wurde das Jura-Weekend kurzerhand nach Marbach verlegt.

 

Das Feriendorf Marbach liegt im Herzen der Schweiz, in der Mitte zwischen Bern und Luzern. Die Gemeinde ist Teil der UNESCO Biosphäre Entlebuch im Kanton Luzern.

 

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Flugbegleiter am Rellerli

Am 21. Mai unternahmen Alex und Roland einen Flug vom Rellerli.

Drei andere Flugobjekte haben sich zu ihnen gesellt. Seht selbst welche.

Neujahrshöck Berzgumm 29. Januar 2016

17:00 Uhr

 

In der engen Kurve auf der Berzgummstrasse tut sich was.

Ein Feuer wird entfacht, das Dreibein aufgestellt, der Glühweinkessel drangehängt, Fest- und Apèro-Tische werden hergerichtet und mit funkelnden Kerzlein beleuchtet. Gläser, Tassen, Becher, Flaschen, Messer, Kellen, Harassen mit Feuerholz, Fleischplatten, Brot und Gewürzkuchen… Alles da!

 

 

Eifrig war das Outdoor-Apèro Dreier-Team, und kurz vor dem Eindunkeln steht Alles bereit.

 

 

18:00 Uhr

Auto für Auto findet auf dem Parkplatz der Talstation Wasserngrat seinen Platz. Eine warm eingepackte, aufgestellte Truppe besammelt sich. Kurz ein, zwei Worte über den Ablauf des Abends vom Club-Präsidenten und ab Marsch!

 

Ca. 20 Minuten später trifft die Truppe in der genannten Kurve ein. Grosses „Hallo“, Weisswein da, Punsch dort, Glühwein über dem Feuer. Natürlich!

 

Die Lichter Gstaad’s funkeln mit dem leuchtenden Sternenhimmel um die Wette. An diesem Abend gewinnt der Sternenhimmel. Die letzten Anstandsresten finden ihren Abnehmer und es wird Zeit für die warme, heimelig hergerichtete Stube – exgüse Stall.

 

Na-dis-na erfüllt ein käsiger Duft den Raum, während Alexandra fleissig Käse rührt, kommt Sarah schon mit den schwer gefüllten Caquelons vorbei – It’s Fondü-Time.

 

Es wird warm und wärmer, die Bäcklein rot und röter. Es wird gelacht und diskutiert, am einten oder anderen Tisch sicher auch etwas „plagiert“. Es ghört doch dazu…

 

Ein Löffel am Glas ertönt, es wird ruhig im gemütlichen Stall.

„Chömme mer zor Rangverkündigung vom Wispile XC Contest Sommer 2015“, so Felix.

 

Was für ein grandioser Sommer es war und was für Wahnsinns-Flüge von der Wispile aus gemacht wurden, darüber konnte gelesen werden.

 

André (3. Rang) und Tom (2. Rang) berichten kurz und knapp über ihren Flug. Etwas länger dauert die, mit einer Google Earth-Animation, Bildern und Video-Aufnahmen untermalte Erzählung vom erstplatzierten (Chr)Eagel Maurer. Mit bestätigendem Kopfnicken, Schmunzeln aber vor allem staunenden Gesichtern wird den Worten von Chrigel gehorcht. Aus seinem Mund tönts doch so einfach…

 

Danke Chrigel, hast du mit uns deine Bilder, Erfahrungen und Ansichtsweisen über diesen aussergewöhnlichen Flug von der Wispile geteilt.

 

Wann wird’s eigentlich Frühling?

 

 

In Gedanken schon in der Luft, folgt noch die süsse Verführung in Form eines leckeren Schokokuchens aus Alexandras und Sarahs Küche.

Ein grosser Applaus an die beiden Gastgeberinnen.

 

Es folgt eine rutschige Partie zurück zu den Autos.

 

Schön war’s – Danke Allen, die an der Organisation dieses gelungenen Höcks beteiligt waren.

 

Zu den Fotos

 

Wetterstation Wispile

079 246 65 30

Flugplatz Saanen

033 748 33 22

Fragen und Infos

kontakt@gcgstaad.ch

NÄCHSTER ANLASS

SA, 21. Oktober 2017

Hike & Fly mit Felix

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